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LSC-SELO-Tagung_Titelbild-2013

Die 1994 gegründete Stiftung engagiert
sich für die Erforschung und Entstigmatisierung
von Depressionen und affektiven Störungen.

Ihre Ziele sind:

  • Stigma-Abbau durch Information und
    Öffentlichkeitsarbeit
  • Prävention und bessere Früherkennung
  • Information über die Komorbidität
    zwischen Migräne und Depression
  • Eine fortschrittliche Gesundheitspolitik
    im psychischen Bereich


Neuer Film: Burnout – Depression: «Ich sehe was, was Du nicht siehst»
Ein neuer Film von Tino Wohlwend, u.a. mit Marylou Selo,
produziert vom Liechtensteiner Bündnis gegen Depression
Kinostart: 16. März in Schaan (FL)

Psychische Krankheiten sind in der Gesellschaft nach wie vor tabu - am Arbeitsplatz erst recht.
Zwar wird Burnout als „Ergebnis erbrachter Leistung“ heute tendenziell salonfähiger, doch ist es im
Gegensatz zur Depression kein eigentliches Krankheitsbild. Dies führt oft zu Missverständnissen,
der „richtige“ zwischenmenschliche Umgang fällt schwer. Betroffene Menschen - und meist auch ihre
Angehörigen - schämen sich ihrer schwer fassbaren Erkrankung und verschliessen sich noch mehr.

Der Film mischt spannende Facetten: Betroffene wie Marylou Selo und Fachpersonen erzählen
ungeschminkt von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Die Theatergruppe Knotenpunkt aus Zürich
vermittelt lebensnahe Situationen eines erkrankten Menschen in seinem sozialen Umfeld. Emotionale
Bilder und Musik versuchen dem Zuschauer einen Eindruck davon zu geben, wie sich eine Depression
anfühlen könnte… und dennoch bleibt der Schmerz kaum (be)greifbar.

Der Liechtensteiner Regisseur und Produzent Tino Wohlwend erklärt anhand von Interviews mit
Betroffenen die Krankheit Depression, wie er sie auch selbst erlebt hat. Die dabei berichteten
Parallelen sind verblüffend. Und dennoch bleiben Erfahrungen und Erlebnisse der betroffenen
Menschen jeweils eine Geschichte für sich selbst, die sich unterschiedlich stark und in vielfältigen
Formen zeigt. Denn Depression kann jede(n) treffen. Depression hat viele Gesichter. Depression ist
behandelbar.


Fakten:
Genre: Dokumentarfilm
Land: FL, CH, D
Jahr: 2013
Sprache: Deutsch und Dialekt mit deutschen Untertiteln
Dauer: 100 Minuten
Freigabe: Empfohlen ab 12 Jahren

Aufführungen in Schaan (FL) www.filmclub.li
Samstag, 16.3.2013 um 20:30 Uhr (Premiere)
Sonntag, 17.3.2013 um 18.30 Uhr und um 20.30 Uhr
Mittwoch, 20.3.2013 um 20.30 Uhr
Eintritt: CHF 14,-- / EUR 12,-- (Jahresabo Filmclub gilt)
Ticketreservierung dringend empfohlen unter www.filmclub.li

Weitere Aufführungstermine unter www.buendnis-depression.li oder auf Anfrage.
Ab Mitte März ist der Film auch als DVD beim Liechtensteiner Bündnis gegen Depression erhältlich.