Die in Zug und New York City wohnhafte Stifterin und Diplomdolmetscherin
Marylou Selo gründete die private Stiftung in Gedenken an ihren Vater, den
Erz- und Metallhändler Werner Alfred Selo (1908 - 1993), der nach einem
lebenslangen Leidensweg mit chronischer Migräne und Depression Suizid
beging.

Um anderen Betroffenen zu helfen, beschloss Marylou Selo - die
selber an manisch-depressiven Störungen leidet - sich in der Schweiz
für die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Depression einzusetzen.

Aus ihrem Anliegen, der Marginalisierung von psychisch Kranken entgegenzutreten und ihnen
Gehör zu verschaffen, wurde ein Lebenswerk mit viel untentgeltlichem Engagement.

Marylou Selo ist Mitgründerin vom
Verein Equilibrium zur Bekämpfung von Depressionen. Sie hatte
ebenso zwei Mandate im Vorstand von NARSAD, der ersten privaten Organisation zur Unterstützung
der Hirnforschung, inne.

Zusätzlich referiert sie regelmässig bei der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen und
andere europäische Selbsthilfegruppen.

In der ZDF-Talkshow von
Markus Lanz berichtet Marylou Selo über ihr Leben mit bipolarer Depression.