Fachtagung 2018

«Familie in der Krise – Burnout und Depression zwischen Familie und Arbeit»

Montag, 18. Juni 2018, Gemeindesaal Baar (ZG)

Keyvisual FachtagungStressbedingte psychische Leiden wie Burnouts oder Depressionen sind heute verbreitete Krankheiten. Bei vielen betroffenen berufstätigen Eltern ist der Auslöser die Doppelbelastung zwischen Kind und Karriere. Liegt ein Burnout oder eine Depression vor, sind neben den Betroffen selbst auch Arbeitgeber und Familie mit der Erkrankung konfrontiert.

Diesen gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen den beiden Lebensbereichen widmet sich die diesjährige Fachtagung der Werner Alfred Selo Stiftung zum Thema «Familie in der Krise – Burnout und Depression zwischen Familie und Arbeit».

Hochkarätige Referate, praxisnahe Workshops sowie eine separate Ärztefortbildung beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und behandelten dringliche Fragen. Die Tagung richtet sich an Ärzte und Therapeuten, Fachpersonen aus der Arbeitswelt, Betroffene und Interessierte, Mütter und Väter sowie Führungskräfte und Entscheidungsträger aus der Politik.

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Programm

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Mit der Fachtagung möchte die Werner Alfred Selo Stiftung das Tabu um psychische Erkrankungen brechen und den offenen Dialog fördern. Denn die meisten Erkrankten verschweigen ihr Leid – besonders am Arbeitsplatz. Aus Scham oder Angst vor einem Karriereknick werden psychische Probleme oft mit körperlichen Krankheitsbildern wie Migräne und Rückenleiden überdeckt. Nur rund ein Viertel der Erwerbstätigen mit mittleren bis starken depressiven Symptomen sind deswegen in ärztlicher Behandlung – angesichts des subjektiven Leidens, des prognostisch ungünstigeren Krankheitsverlaufes und der sozialen und beruflichen Folgen ein viel zu tiefer Anteil. Dieses stille Leiden muss ein Ende haben. Psychische Erkrankungen sind kein Tabu, sie können und müssen angesprochen und behandelt werden.

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