Projekte und Reglement

Von 1994 – 2008 unterstützte die Werner Alfred Selo Stiftung Forschungsprojekte rund um das Thema Depression, mit einem besonderen Fokus auf die Komorbidität mit Migräne. 2008 wechselte die Stiftung ihre Ausrichtung und konzentriert sich seither auf die Sensibilisierung durch wirkungsstarke Öffentlichkeitsarbeit. Dazu lanciert sie kreative Projekte.

Aktuelle Projekte

  • Jährliche Fachtagung zu verschiedenen Aspekten der Depression.
    Details zur aktuellen Tagung finden Sie hier.
  • 2012 – 2017: Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!»
    Kampagne zur Entstigmatisierung von psychichen Krankheiten.
    Mit kreativen Massnahmen für verschiedene Zielgruppen:

    • Für Privatpersonen und öffentliche Räume
    • NEU: Für Firmen (gezielte Tools für Arbeitgeber und Arbeitnehmer)
Kreative Bodenkleber sorgen für Aufmerksamkeit.
Wortstarke Kampagnen-Elemente wie Bodenkleber, Servietten, Plakate u.v.m. sorgen für Aufmerksamkeit.
NEU FÜR FIRMEN: Ein Fadentest, eine Toolbox und kreative Give-Aways ermöglichen die Sensibilisierung am Arbeitsplatz.
NEU FÜR FIRMEN: Ein Fadentest, eine Toolbox und kreative Give-Aways ermöglichen die Sensibilisierung am Arbeitsplatz.

Frühere Projekte (1994 – 2008)

  • 2008: Internet-basierte Psychotherapie von Depression von Prof. Dr. Andreas Maercker. Presse: FACTS 31/2003 Seelenkur aus der Ferne
  • 2007: Experimentelle Studie «Der Einfluss von Angst auf die Schmerzwahrnehmung bei chronischen Schmerzen» von Josef Jenewein, Psychiatrische Poliklinik Universitätsspital Zürich
  • 2006: MediQ Interaktionsprogramm zwischen Psychopharmaka und anderen Medikamenten. Eveline Jaquenoud, Königsfelden
  • 2005: Forschungsprojekt «Internetbasierte Psychotherapie von Depression: Erste Anwendung eines niederländischen Therapieprotokolls im deutschen Sprachraum» von Prof. Dr. Andreas Maercker, Universität Zürich, Fachrichtung Psychopathologie und Klinische Intervention. Projektkoordinatorin Frau Dr. Birgit Wagner
  • 2003: Studie über und mit unipolaren depressiven Patienten, die sensorische Reizfilterung und kognitive Leistungen untersucht und zueinander in Beziehung setzt von Dr. F. X. Vollenweider, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
  • 2001/2002: Filmbeitrag «SeelenSchatten» von Dieter Gränicher für seinen Film sowie Beitrag für dessen Vorpremiere in Bern am 17. September 2002
  • 1998: Langzeitstudie über den Zusammenhang zwischen Stimmungsstörungen und Migräne von Martin Preisig und Brenda Fenton
  • seit 1994: finanzielle Unterstützung des Vereins Equilibrium: z. B. Sekretariat in Zug und Baar, mehrmalige Unterstützung für Selbsthilfegruppen

 

Reglement

1. Inhalt Die Werner Alfred Selo Stiftung, Zug, gewährt Beiträge, Stipendien, Preise etc. für die Erforschung von Depressionskrankheiten und Kopfschmerz(Komorbidität). Diese Forschung kann sich auf Erscheinungsformen, Krankheitsverlauf, Zustand der Betroffenen, Behandlungsmöglichkeiten und soziale Bedeutung dieser Krankheiten beziehen.

2. Finanzierungsart Die Forschungsbeiträge, Stipendien, Preise etc. werden durch Direktzahlungen geleistet. Art und Höhe sind vom Stiftungsrat verbindlich und endgültig festzulegen.

3. Leistungsempfänger Die Leistungsempfänger der Forschungsbeiträge, Stipendien, Preise etc. können in der Schweiz studierende oder forschende Akademiker sein.

4. Bewerbungsverfahren Die Modalitäten zur Erlangung von Beiträgen, Stipendien, Preisen etc. werden durch Aushang an den schweizerischen Hochschulen und /oder im Internet publiziert. Bewerber haben einen Beschrieb des Projekts auf maximal 15 Seiten einzureichen (ohne Beilagen). Die Bewerbung hat sich über das Forschungsziel, Forschungsmethode, Auswahlkriterien für Beispiele, Zeitraster, ein detailliertes Budget, Liquiditätsplan und Publikationsziel auszusprechen. Dem Gesuch ist ein Lebenslauf sowie ein Empfehlungsschreiben einer Referenzperson an der Hochschule beizulegen.

5. Jury Die Jury besteht aus mindestens drei wissenschaftlichen Beiräten der Werner Alfred Selo Stiftung. Der Stiftungsrat unterbreitet die Bewerbungen der Jury zur Bewertung und lädt diese ein, innert sechs Wochen dem Stiftungsrat Projekte zur Annahme oder Ablehnung zu empfehlen. Die Jury bestimmt Ort und Zeitpunkt ihrer Sitzungen oder entscheidet mit Zirkularbeschlüssen. Jedes Jahr sind drei  Wissenschaftliche Beiräte verantwortlich für das Zukennen des Stipendiums. Es wechselt jedes Jahr. Die Tätigkeit der Jury ist ehrenamtlich.

6. Auswahlverfahren Die Jury schlägt nach Beratung dem Stiftungsrat einen Preisträger/Stipendiumsempfänger vor. Sie hat sich lediglich auf objektive Kriterien abzustützen und mit ihrer Auswahl dem Anliegen der Werner Alfred Selo Stiftung Rechnung zu tragen, hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiete der Forschung von Depression und Kopfschmerz auszuzeichnen. Der Entscheid des Stiftungsrats ist endgültig. Es gibt keine Rechtsmittel.

7.1 Berichterstattung Die Preisträger/Stipendiumsempfänger haben dem Stiftungsrat halbjährlich in geeigneter Form Bericht über den Entwicklungsstand ihrer Arbeiten zu erstatten. Abweichungen von Zeitraster und Publikationsziel sind zu begründen. Sie haben über ihr Forschungsergebnis am Ende ihrer Tätigkeit einen umfassenden Schlussbericht zu erstatten.

7.2 Preisgelder/Stipendien Der Stiftungsrat entscheidet über Zeitpunkt, Umfang und Modalitäten der Auszahlung.

7.3 Einhaltung des Reglements Die Nichtbeachtung der Auflagen, die in diesem Reglement umschrieben sind, kann die Kürzung der Beiträge zur Folge haben.

8. Rechtsgrundlage Der Stiftungsrat hat bei allen Ausschreibungen auf dieses Reglement zu verweisen. Die Bewerber sind darauf aufmerksam zu machen, dass die Vergabe von Beiträgen, Stipendien, Preisen etc. gemäss diesem Reglement erfolgt, und dass dieses mit der Bewerbung anerkannt wird.

9. Rechtswahl Für das Auswahlverfahren und die Vergabe von Beiträgen, Stipendien, Preisen etc. gilt nun dieses Reglement. Schweizerisches Recht ist anwendbar.

10. Gerichtsstand Gerichtsstand ist Zug, Schweiz.